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Der neue Plastikball

Der neue Plastikball im Tischtennis

Quelle: Wikipedia

Im Juni 2011 wurde von Seiten des Deutschen Tischtennis-Bundes DTTB und des Weltverbandes ITTF bekannt gegeben, dass nach den Olympischen Spielen 2012 ein neuer Ball eingeführt werden soll. Ziel ist der Umstieg von Zelluloid- auf Plastikbälle; als Begründung hieß es, dass es in Zukunft schwer werden würde, Bälle aus Zelluloid zu produzieren, da deren Produktion in einigen Ländern verboten werde. Von Funktionären hörte man zugleich, dass es nur geringe Unterschiede zum alten Ball geben werde, da Größe und Gewicht beibehalten werden. Dies hätten auch chinesische Spitzenspieler nach Tests mit dem neuen Ball festgestellt.

Am 15. September 2005 meldeten der deutsche Chemiker Thomas Wollheim und In Sook Yoo als Erfinder mit der Firma In Sook Yoo International Project Management als Antragsteller ein Patent für einen zelluloidfreien Tischtennisball an.[8] Da den Herstellerfirmen die Patentrechtsituation unklar erscheint, zögern sie mit der Herstellung von Plastikbällen. Zudem kritisieren sie mögliche wirtschaftliche Verflechtungen seitens Dr. Joachim Kuhn, Ehemann von In Sook Yoo. Kuhn wurde von 2000 bis 2013 im ITTF Technical Leaflet T3 (Definition der Kriterien für Ballzulassung) als für Balltests verantwortliches ITTF-Materialkommitee Mitglied genannt.[9] Er schied 2013 aus dem Materialkomitee aus.

Anfang 2014 wurden erstmals neue Plastikbälle zugelassen. Der vielfach kritisierte Palio-Ball war nicht darunter – siehe Liste zugelassener Bälle. International soll ab Juli 2014 nur noch mit dem neuen Plastikball gespielt werden. Der DTTB empfiehlt, in den von ihm verwalteten Ligen ebenfalls so vorzugehen.


Erster Test des neuen TT-Plastikballs "XuShaoFa 40+" (ohne Naht mit ITTF-Stempel).

Szenen ohne Untertitel zeigen den Plastikball. 

Quelle: youtube, Veröffentlicht am 16.04.2014 von Croudy81


Herstellungsprozess des Zelluloidballs

(Originaltitel: How it's made - Nittaku Table Tennis Ball)

Quelle: youtube, Veröffentlicht am 04.06.2013 von pingpongplaza

 

Weitere informationen zum Tischtennisball auf Wikipedia.

 

Die Vorteile von Re Impact Hölzern beim 40+ Ball:

Die Eigenschaften des 40+ Balls führen zu Veränderungen im Spiel, wie man z.B. bei den Europäischen Spielen in Baku sehen konnte. Vor allem die vier nachstehenden Eigenschaften (in Wechselwirkung mit einander) machen das Spiel anders und komplexer wie vorher.

1. Der neue Ball ist etwas langsamer. Die Spieler haben daher grundsätzlich mehr Zeit für den Rückschlag und folglich ist der Punktgewinn am Tisch mit nur Schnelligkeit auch bei Profis eigentlich nur noch selten machbar. Die Schnelligkeit ist damit seit den 1980er Jahren als Gewinnfaktor 1 weniger wichtig geworden als die Platzierung und die Rotation. Andere Spieler haben sich entschlossen, diese Veränderung mit schnelleren Hölzern und Belägen aufzuheben, aber schnellere Hölzer und Beläge bringen nun andere Probleme mit sich, insbesondere das neuartige Spiel am Tisch mit dem 40 + Ball.

2. Ist der 40+ Ball auch etwas schwieriger mit Rotation aufzuladen;  man braucht dafür mit herkömmlichen Hölzern eine längere Spielbewegung und mehr Kraft.  Aber schnellere Hölzer oder Beläge helfen hier nicht mit, jedoch Hölzer, die mit einer kürzeren Bewegung Effet erzeugen. Besonders am Tisch ist es nun schwieriger geworden,  schnell Topspin zu erzeugen, denn auch mit dem neuen, etwas langsameren Ball hat man bei herkömmlichen Hölzern bei einem schnellen Ballwechsel ungenügend wenig Zeit für diese längere Ballbewegung. Folglich sah man in Baku, daß am Tisch viel häufiger Topspins geblockt wurden  statt mit Topspin beantwortet zu werden. Hier sind schnellere Hölzer und Beläge jedoch gerade ein Nachteil, weil man damit die Bälle viel schwieriger auf den Tisch zurück bekommt. Alternativ bewegt sich der Spieler also vom Tisch ab nach hinten,  um einen guten Topspin erzeugen zu können.  Die Ballwechsel (Topspin gegen Topspin) weiter hinter dem Tisch gehen besser  -  „aber natürlich für beide Spieler“ -  und dauern daher meistens auch länger als vorher, weil der Ballabsprung nun wesentlich höher ausfällt. Die Ballfertigkeit entscheidet jetzt also,  wer diese Ballwechsel mit Punktgewinn abschließt und der Spieler mit dem schnellsten Holz mit der  geringsten Ballkontrolle ist nun selten im Vorteil.

3. Behält der neue Ball die Rotation aber auch länger, was das Blocken von stark aufgeladenen Topspinbällen  am Tisch sehr viel schwieriger macht, das Spiel aber mit starkem Ober- und Unterschnitt weiter vom Tisch dagegen begünstigt. Auch in Baku konnte man sehen, wie oft auch Profis jetzt am Tisch beim Blocken gegen Topspin Fehler machten! Das Blocken ist mit dem neuen Ball nun nicht mehr ein einfacher oder ungefährlicher Schlag und hat nun also deutlich an Bedeutung gewonnen. Auch werden öfters mehr Fehler gegen Verteidiger gemacht.

4. Hat der Ball einen langsameren Absprung vom Tisch;  bewegt sich also weniger in die Richtung des zurückschlagenden Spielers und erreicht im Allgemeinen dabei auch diese bereits erwähnte größere Höhe. Das Spiel über dem Tisch ist daher nun noch wichtiger geworden.

 

Spitzenspieler wie Vladimir Samsonov haben sich für den neuen Ball nicht für ein schnelleres Holz entschieden, sondern eher für ein langsameres Holz mit größerer Kontrolle. Und man hat in Baku  feststellen können, daß  technisch versierte allround Spieler, z.B. der französischen Mannschaft  nicht auf Schnelligkeit setzen, sondern auf Effet-Variation und Platzierung und dadurch  jetzt deutlich ergebnisreicher sind als früher. Aber auch diese Kategorie von Spielern war öfters gezwungen, weiter nach hinten zu gehen.

 

 

Anders als jedes herkömmliche Holz haben Re-Impact Hölzer Spieleigenschaften, die es ermöglichen, gerade mit dem neuen 40+ Ball noch erfolgreicher  am Tisch zu spielen. Das macht sie also noch mehr als vorher zur interessanten Alternative für Spieler,  die auch mit dem 40+ Ball nicht aus dem Rückraum spielen wollen oder können.

1. Machen Re-Impact Hölzer leichter Schnelligkeit als herkömmliche Hölzer und mit dem langsameren Ball ist das ein gravierender Vorteil am und über den Tisch, denn man kann hier mit diesen Hölzern mit nur Schnelligkeit zum Punktgewinn kommen. Im entscheidendem Gegensatz zu herkömmlichen Hölzern verblockt man sich seltener auch bei besonders schnellen Bällen,  weil  Re-Impact Hölzer effektiv das Tempo aus dem Spiel nehmen können. „Sie bremsen gut ein und sie beschleunigen gut!“  Diese kombinierte Eigenschaft gewinnt  gerade mit dem neuen 40+ Ball eine ganz neue Bedeutung.

2. Zweitens kann man mit vielen Re-Impact Hölzern  einfacher Effet erzeugen, so daß  man  am Tisch tatsächlich mit Topspin auf Topspin erfolgreich reagieren kann. Insbesondere mit Re-Impact Aktivhölzern macht man mehr Effet mit kürzerer Armbewegung nach der modernen Tischtennislehre, wo man mit herkömmlichen Hölzern  eine viel längere Armbewegung benötigt. Auch das ist also ein wichtiger Vorteil mit dem neuen Ball, wenn man am Tisch spielen will oder muß!

3. Drittens haben Re-Impact Hölzer ein viel besseres Blockverhalten als herkömmliche Hölzer: sie kontrollieren nicht nur einfacher als herkömmliche Hölzer wie schon erwähnt, das Tempo, sondern sie sind darüber hinaus auch viel weniger anfällig für Effet. Ein effektives Blockspiel mit dem 40+ Ball ist mit Re-Impact Hölzern also tatsächlich einfacher machbar als mit herkömmlichen Hölzern.

4. Viertens können Re-Impact Hölzer viel leichter als herkömmliche Hölzer sein und bieten daher auch weniger Luftwiderstand!  Man kann daher mit einem  Re-Impact Holz am und über den Tisch einfacher an den 40+ Ball heran kommen, auch wenn dieser plötzlich  „stehen bleibt“.

 

Also, am Tisch hat man mit den meisten (insbesondere mit den aktiven) Re-Impact Hölzern gegenüber herkömmlichen Hölzern nur Vorteile, die jetzt mit dem 40+ Ball noch  entscheidender werden  als vorher, denn für die vier oben genannten wesentlich neue Eigenschaften des 40+ Ball, die das Spiel grundsätzlich verändern, haben Re-Impact Hölzer im Gegensatz zu herkömmlichen Hölzern Spieleigenschaften, die damit harmonieren. Natürlich heißt das auch, daß gerade Re Impact Aktivhölzer weniger von Vorteil sind, wenn man diese aus der Halbdistanz oder aus dem  Rückraum spielt, wo herkömmliche Hölzer öfters ergebnisreicher wirken. Es gibt jedoch  auch dafür schon einige sehr gute Re-Impact Modelle der Dreamkombinationen Smart und Rapier 44 , die klassisch ausgelegt sind, z.B. mit Mahagoni  als Außenfurniere, wo der Ball sich über eine viel größere Deckblattfläche teilt und den Balsakern so weniger schwingen lässt. Aktiv-Hölzer hingegen,  die sich aus der Distanz vorzüglich spielen lassen, müssen daher viel schwerer ausgelegt werden, um eine höhere Massewirkung  zum Ball zu erreichen.